Malerei im 19. Jahrhundert

Gespräch in der ständigen Sammlung des mpk

Münchner Schule: Carl Spitzwegs „Zeitungsleser im Hausgärtchen“ von 1868

(Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk)

Münchner Schule: Carl Spitzwegs „Zeitungsleser im Hausgärtchen“ von 1868 (Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk)

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, besitzt eine der bedeutendsten Kollektionen an Malerei des 19. Jahrhunderts, speziell der Münchener Schule, deren Charakteristika hier an wichtigen Facetten nachvollzogen werden kann. Heinz Höfchen, Leiter der Graphischen Sammlung, erläutert am Dienstag, 25. Juli, ab 18 Uhr die interessantesten Werke von Künstlerpersönlichkeiten und ihre Stilentwicklung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts bildete sich im Umkreis der Münchener Akademie der Bildenden Künste die sogenannte Münchner Schule heraus, die als führende Malerschule Deutschlands bis um die Jahrhundertwende wirkte. Beginnend mit der öffentlichen Kunstförderung in der Ära Ludwigs I. entwickelte sich München zu einem Kunstzentrum internationalen Ranges, das gleichermaßen Künstler wie Kunstinteressierte anzog. Bekannte Maler, wie Heinrich Bürkel aus Pirmasens oder sein Freund Carl Spitzweg, deren erzählende Genremalerei beim Publikum großen Erfolg hatte, sind mit qualitätsvollen Arbeiten in der Sammlung des mpk vertreten.