Malerei und Plastik – Connections

Kunst(früh)stück in der mpk-Sonderausstellung „Schnittstellen – Bestandsprobe IV”

Dynamik in Form und Farbe: „Durchblick I“ von  Michael Dekker, 2015 (Foto: mpk, © Michael Dekker)

Dynamik in Form und Farbe: „Durchblick I“ von Michael Dekker, 2015 (Foto: mpk, © Michael Dekker)

Kunst und Kulinarisches: Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, lädt am Sonntag, 28. Mai, um 11 Uhr zu einem Kunst(früh)stück der besonderen „Art“ ein. Die Besucher erwartet ein spannendes Künstlergespräch mit dem aus Ludwigshafen stammenden Bildhauer Michael Dekker und der Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung, Dr. Annette Reich, in der aktuellen Sonderausstellung „Schnittstellen – Bestandsprobe IV”.

Der Plastiker Michael Dekker verlässt zuweilen sein hauptsächliches Medium und wendet sich der Malerei zu. Seine kleinformatige Arbeit in Acryl auf Leinwand mit dem Titel „Durchblick I” von 2015 verbindet malerische Auffassung mit plastischer Intention. Die im Raum schwebenden grau in grau gehaltenen Farbbahnen bestechen durch ihre Lebendigkeit und Energie. In der Sonderausstellung ist das Werk in Verbindung mit dem 2009 entstandenen Wandobjekt „Orange Möbius” von Julia Farrer zu sehen, das Dekkers Formfindung in die dritte Dimension umzusetzen scheint. Welche Schnittstellen, Berührungspunkte interessieren den Künstler besonders? Welche Connections, Verbindungen zwischen den Kunstgattungen finden sich in seinem eigenen Schaffen und wie entwickelt er seine Raumkonzepte? Diese und andere Fragen wird Michael Dekker im Gespräch beantworten und damit einen Einblick in seine Arbeitsweise aus erster Hand geben. Michael Dekker wurde 1983 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Nach einer Ausbildung zum Landwirt studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei und wurde Meisterschüler von Anthony Cragg. Dekker lebt und arbeitet in Wuppertal und Düsseldorf. 2014 bekam er im Rahmen des Pfalzpreises für bildende Kunst in der Sparte Plastik den Nachwuchspreis zugesprochen.

Ein Frühstücksbuffet im Foyer des Museums lädt im Anschluss an das Gespräch zu Stärkung und weiterer Kommunikation ein. Die Gäste können untereinander ins Gespräch kommen, gewonnene Eindrücke vertiefen und austauschen. Das Kunst(früh)stück kostet inklusive Museumseintritt für Erwachsene 15 Euro, für Kinder sechs Euro und für Familien – zwei Erwachsene mit zwei Kindern bis zwölf Jahre – 35 Euro. Eine Anmeldung im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern ist erforderlich bis spätestens Donnerstag, 18. Mai,  unter der Telefonnummer 0631 3647-201. Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de verbindlich bestellt werden.