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Tabakbausachverständiger für die Pfalz
Speyer
Gut ein Drittel des deutschen Tabaks stammt aus der klimatisch verwöhnten Pfalz. Ob als Zigarette, Zigarre, Zigarillo oder Pfeifentabak – die Pfälzer Tabaksorten Geudertheimer, Burley und Virgin erfreuen sich wegen ihrer hohen Qualität und ihres niedrigen Nikotingehalts großer Beliebtheit. Auf einer Anbaufläche von über 900 Hektar produzieren 120 landwirtschaftliche Betriebe jährlich rund 2.800 Tonnen Tabak im Wert von 7 bis 10 Millionen Euro.

- Die Tabak-Jungpflanzen ab März wohlbehütet im Frühbeet gezogen.
Der Tabakbausachverständige für die Pfalz, der in Speyer beheimatet ist, steht den Erzeugern in der Region bei Fragen der Qualitätsförderung, der Finanzierung, des Anbaus, der Trocknung, der Aufbereitung und Vermarktung des Produkts mit Rat und Tat zur Seite. Erst verkaufen, dann produzieren, so lautet die Maxime der pfälzischen Tabakbauern. Bereits im Januar werden die Quoten nach den strengen Richtlinien der EU-Rohtabakmarktordnung festgelegt und die Vermarktung mit der Tabakindustrie vertraglich abgesichert. Wenn der Absatz unter Dach und Fach ist, werden die Jungpflanzen ab März wohlbehütet im Frühbeet gezogen. Der frostempfindliche Tabak kommt erst im Mai auf das Feld. Zur Tabakblüte von Ende Juni bis Mitte August verwandelt sich die Rheinebene in ein riesiges Blumenmeer. Bis die Pflanzen als aromatisches Rauchwerk qualmen, haben weit über 2.000 Menschen bei der arbeitsintensiven Tabakernte kräftig zugepackt.

- Die "Pfalz-Zigarre" erfreut sich besonderer Nachfrage.
Besonderer Nachfrage erfreut sich die "Pfalz-Zigarre". Dieses handgerollte Qualitätsprodukt, das fast ausschließlich aus Pfälzer Tabak besteht, ist als 3er-Pack im Fachhandel erhältlich. Darüber hinaus gibt es den "Pfalz-Zigarillo" mit einem Deckblatt aus Pfälzer Geudertheimer, der im 10er-Kistchen angeboten wird.




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