NS-Psychiatrie in der Pfalz

Dauerausstellung mittwochs im Pfalzklinikum zu sehen

Die Wanderausstellung greift ein schwieriges Thema sensibel auf

Die Wanderausstellung greift ein schwieriges Thema sensibel auf

Seit Januar 2012 gibt es die Wanderausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“. Die gemeinsame Ausstellung des Pfalzklinikums und des Bezirksverbands Pfalz tourt durch das gesamte Bundesland, war bereits an 17 Orten und ist noch bis 19. April 2017 im Museum im Westrich in Ramstein-Miesenbach zu sehen. Neu ist allerdings, dass es seit 2016 zusätzlich eine innovativ gestaltete Dauerausstellung zum Thema im Pfalzklinikum gibt. Diese kann mittwochs von 14.30 Uhr bis 16 Uhr  oder nach Vereinbarung im Alleehaus des Pfalzklinikums, Weinstraße 100, 76889 Klingenmünster, besichtigt werden.

Die Dauerausstellung zeigt auf verschiedenen Texttafeln mit historischen Fotos und Dokumenten wesentliche Etappen der NS-Psychiatrie: Der Schwerpunkt liegt auf der damaligen Heil- und Pflegeanstalt in Klingenmünster. An den Beispielen von zehn Patientenschicksalen beleuchtet „NS-Psychiatrie in der Pfalz“, was damals psychisch kranken und beeinträchtigten Menschen angetan wurde und wie das geschehen konnte. Über 2000 Klingenmünsterer Patienten wurden Opfer der NS-Psychiatrie. Zahllose Zwangssterilisationen, Deportation und Krankenmord, das Hungersterben in den letzten Kriegsjahren und auch danach werden angesprochen.

Weitere Infos unter www.ns-psychiatrie-pfalz.de

Dauerausstellung: mittwochs von 14.30 – 16 Uhr, oder nach Vereinbarung, Alleehaus, Pfalzklinikum, Weinstraße 100, 76889 Klingenmünster

Wanderausstellung bis 19. April: Museum im Westrich, Miesenbacher Str. 16, 6877 Ramstein-Miesenbach

Kontakt: Zoe Beck, Sekretariat Gedenkarbeit, Tel: 06349 900 1061, info@ns-psychiatrie-pfalz.de