Pfalzpreis für Bildende Kunst 2016

Eröffnung der Ausstellung im mpk mit Werken aus der Sparte Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien

Gewinner des Pfalzpreises 2010: Götz Diergarten

Gewinner des Pfalzpreises 2010: Götz Diergarten

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) zeigt von 19. Juni bis 14. August eine Ausstellung mit ausgewählten Werken, die in die engere Wahl um den diesjährigen Pfalzpreis für Bildende Kunst in der Sparte Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien gekommen sind. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 19. Juni, um 11 Uhr sprechen der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder sowie der Kurator der Ausstellung, Dr. Heinz Höfchen.

Der Bezirksverband Pfalz vergibt den Pfalzpreis alle zwei Jahre zur Förderung und Pflege der Kunst in der Region. Dabei wechseln die Sparten Malerei, Plastik sowie Graphik/Fotografie/ Video/Neue Medien sich ab. Dem kulturellen Leben werden damit Impulse verliehen und durch Leistungsanerkennung werden Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen ermutigt und bestärkt. Technische und inhaltliche Qualität, Aktualität, Kreativität und Innovation sind dabei ausschlaggebende Kriterien. Der Pfalzpreis wird in Form eines Hauptpreises und eines Nachwuchspreises vergeben, wobei der Nachwuchspreis künstlerische Begabungen unterstützen und Bewerber bis zum Alter von 35 Jahren motivieren soll. Laut Richtlinien der Preisvergabe sollte entweder ein persönlicher Bezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Pfalz oder ein sachlicher Zusammenhang zwischen dem eingereichten Werk und der Pfalz bestehen.

Wie bei den vorangegangenen Ausschreibungen hat der Wettbewerb auch dieses Jahr in der Sparte Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien ein reges Echo gefunden. Es haben sich 134 Künstlerinnen und Künstler um den Pfalzpreis 2016 beworben, wobei sich jede beziehungsweise jeder mit maximal drei Arbeiten beteiligen konnte.

Die Bewerberinnen und Bewerber stellten sich dem Votum der Jury, der unter dem Vorsitz des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder folgende Personen angehörten: Barbara Auer, Direktorin des Kunstvereins Ludwigshafen, Stefan Engel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Dr. Thomas Köllhofer, Leiter der Graphischen Sammlung der Kunsthalle Mannheim, René Zechlin, Direktor des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen, sowie Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Professor für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Landau.

Insgesamt 19 Pfälzer Künstlerinnen und Künstler haben nun in der jurierten Ausstellung zum Pfalzpreis die Möglichkeit, ihre auf einem hohen Niveau stehenden Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Mit Werken in der Ausstellung zum Pfalzpreis 2016 für Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien sind folgende Künstler vertreten: Nicole Ahland, Nicole Bellaire, Helga Boebel, Natascha Brändli, Thomas Brenner, Margret Eicher, Andrea Esswein, Andrea Grützner, Fiona Heieck, Jörg Heieck, Eva Johann, Oliver Kelm, Sarah Mock, Hermann Recknagel, Regina Reim, Silvia Rudolf, Christiane Schlosser, Gerd O. Stegner, Jana Kerima Stolzer.

Der Pfalzpreis ist mit 10.000 Euro, der Nachwuchspreis mit 2.500 Euro dotiert. Die Bekanntgabe und Ehrung der Preisträger sowie die Preisverleihung finden am Sonntag, 20. November 2016, um 18 Uhr bei der Pfalzpreis-Gala im Großen Haus des Pfalztheaters Kaiserslautern statt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder. Er umfasst 96 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und kostet 12 Euro.