Projekte der Gedenkarbeit

Gedenkbeirat des Bezirkstags Pfalz trifft sich in Lambrecht

Neu eingerichtet: Arbeitsstelle zur Geschichte der Juden in der Pfalz mit Roland Paul (links) und Bernhard H. Gerlach

Neu eingerichtet: Arbeitsstelle zur Geschichte der Juden in der Pfalz mit Roland Paul (links) und Bernhard H. Gerlach

Die öffentliche Sitzung des Gedenkbeirats unter Vorsitz von Bernhard Kukatzki findet am Freitag, 8. September, um 10 Uhr in der Pfalzakademie in Lambrecht, Franz-Hartmann-Straße 9, statt. Zunächst erläutert Ulrich Burkhart, Archivar des Bezirksverbands Pfalz, die Planungen zur Jugendgedenkfahrt, die dieses Jahr vom 9. bis 13. Oktober ins Elsass führt. Pfälzer Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren besuchen unter anderem die Gedenkstätte KZ Natzweiler-Struthof, die Europäische Schule Strasbourg, den jüdischen Friedhof in Strasbourg-Cronenbourg und sprechen mit einem Zeitzeugen. In Workshops widmen sie sich eingehend mit dem Thema. Sodann beschäftigt sich der Gedenkbeirat mit der Bearbeitung der Gedenkstein-Inschriften auf dem Deportiertenfriedhof in Gurs durch Schüler der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern sowie der Teilnahme einzelner Mitglieder an den Sitzungen des Gedenkausschusses des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie in Klingenmünster. Schließlich stellt Roland Paul, ehemaliger Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, die neue Arbeitsstelle zur Geschichte der Juden in der Pfalz vor, die sich in der Pfalzakademie befindet und von Roland Paul sowie Bernhard H. Gerlach ehrenamtlich geleitet wird. Sie ist immer mittwochs von 10 bis 16 Uhr geöffnet; wer Fragen hat, wende sich an Telefon 06325 1800-245, r.paul@institut.bv-pfalz.de.