Schmackhafte Gerichte aus hochwertigem Fleisch

Glanrindertage des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen

Grasten den Sommer über im Karlstal: Auch die drei Glanrinder

Grasten den Sommer über im Karlstal: Auch die drei Glanrinder

Unter dem Slogan „Natur genießen“ veranstaltet das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen vom 11. bis 26. Oktober in Kooperation mit elf ausgewählten Gastronomiepartnern die kulinarischen Glanrindertage, an denen schmackhafte Gerichte vom pfälzischen Glanrind in allen Variationen zubereitet werden. Hierbei kommen besonders die Liebhaber der Pfälzer Kreativküche auf ihre Kosten, aber auch klassische Gerichte, wie Rindfleisch mit Meerrettich und Salzkartoffeln, fehlen nicht auf der Speisekarte. Neben den Restaurants nimmt die Metzgerei Hanß aus Hauenstein mit diversen Fleisch- und Wurstwaren vom naturnah erzeugten Glanrind an den kulinarischen Tagen tei.

lDas Glanrindfleisch stammt von drei Weidetieren des Hofguts Neumühle, die den Sommer über im Karlstal bei Trippstadt grasten, um die Talauen zu pflegen und dort naturnah die kräuterreichen Waldwiesen zu genießen. Erst kürzlich wurden sie zurück in den heimischen Stall geholt. Gesunde Luft, frisches Wasser aus dem glasklaren Wiesenbach und viel Bewegungsfreiheit sind die natürlichen Geschmacksverstärker für das hochwertige Fleisch. Darüber hinaus wird sowohl beim Transport als auch bei der anschließenden Verarbeitung auf einen schonenden Umgang mit dem Tier beziehungsweise Fleisch geachtet. Die Verteilung des Fleisches zu den Gastronomen übernimmt der Hof Ritzmann aus Winnweiler, der selbst Glanrinder züchtet. Glanrind-Gerichte bieten das „Konfetti“, die Weinstube „Zur Herberge“ und der „Fuxbau Vinothek-Weinstube“ in Neustadt, das „Seehaus Forelle“ am Eiswoog bei Ramsen, das „Brauhaus Ehrstein“ in Hinterweidenthal, das „Gasthaus Neupert“ in Lemberg, das „Restaurant Fröhling“ in Kaiserslautern-Dansenberg, der Gasthof „Am Rathaus“ in Kaiserslautern-Hohenecken, das „Naturfreundehaus Finsterbrunnertal“, der „Pfälzer Hof“ in Edenkoben und die Weinstube „Zum Spundloch“ in Dörrenbach.

Das Hofgut Neumühle in Münchweiler an der Alsenz betreibt seit über 20 Jahren eine Erhaltungszüchtung der seltenen Rasse, die vor 30 Jahren vom Aussterben bedroht war. Im Gutsbetrieb des Bezirksverbands Pfalz befindet sich der größte Viehbestand dieser einzigen pfälzischen Rinderrasse mit insgesamt rund 30 Tieren. Das heimische Glanrind war früher in der Pfalz als Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch, Zugtier) sehr weit verbreitet. Ein Flyer ist in der Geschäftsstelle des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen in Lambrecht, die zum Bezirksverband Pfalz gehört, erhältlich. Mehr Infos unter Telefon 06325 9552-0 und www.pfaelzerwald.de.