Schneewittchen von hörgeschädigten Kindern

Weihnachtsspiel hat am Frankenthaler Pfalzinstitut Tradition

Sprachlich und szenisch bearbeitet und als Gemeinschaftswerk realisiert: das Weihnachtsspiel „Schneewittchen“ am PIH in Frankenthal

Sprachlich und szenisch bearbeitet und als Gemeinschaftswerk realisiert: das Weihnachtsspiel „Schneewittchen“ am PIH in Frankenthal

Als Weihnachtsspiel präsentieren die Schülerinnen und Schüler des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal in diesem Jahr „Schneewittchen“. Zurzeit wird nicht nur intensiv auf der Bühne geprobt, sondern auch mit Hochdruck an den Kostümen und Requisiten für das Stück gearbeitet und die Musik und Choreografie eingeübt, denn wie immer entsteht das Projekt im eigenen Haus und versteht sich als ein Gemeinschaftswerk von Schülern, Lehrern und Auszubildenden aus den PIH-Werkstätten. Dazu gehört neben dem Bühnenbild und der Beleuchtungstechnik auch das Drucken der Plakate und der Einladungen. Premiere ist am Samstag, 8. Dezember im Rahmen des Elterntags. „Schneewittchen“-Vorstellungen für die Öffentlichkeit finden am Dienstag und Mittwoch, 11. und 12. Dezember, jeweils 17 Uhr in der Mensa des PIH, Meergartenweg 24, statt (Eintritt frei).

An den Proben zum Weihnachtsspiel nehmen ab Dezember auch Lehrer und Schüler aus Polen, Ungarn und der Türkei teil, denn im nächsten Jahr wird das traditionelle Theaterspiel des Pfalzinstituts wieder Teil des internationalen Comenius-Projekts sein, das damit unter dem Titel „Hörbehinderte Schüler spielen Theater, musizieren und tanzen für Hörende“ in die zweite Runde geht. Die gemeinsame Aufführung der vier Comenius-Partnerschulen wird dann im Dezember 2013 „Rumpelstilzchen“ heißen und wieder in Frankenthal Premiere haben, teilte die Regisseurin und Comenius-Leiterin Iris Klag vom Pfalzinstitut mit.