Start in eine spannende Saison

Spielzeit-Beginn am Pfalztheater Kaiserslautern

Mit Kraft und Motivation in die neue Saison: die neuen Mitarbeiter des Pfalztheaters mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder (hintere Reihe rechts) und Intendant Urs Häberli (ganz rechts)

Mit Kraft und Motivation in die neue Saison: die neuen Mitarbeiter des Pfalztheaters mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder (hintere Reihe rechts) und Intendant Urs Häberli (ganz rechts)

Zum Start in die neue Saison des Pfalztheaters Kaiserslautern begrüßte Intendant Urs Häberli unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die „neuen Gesichter“. Mit Stolz blickte er auf die „gute und spannende Jubiläumsspielzeit“ zurück, in der das Haus eine Auslastung von über 84 Prozent erreicht habe. „Alle haben an diesem Erfolg intensiv mitgearbeitet.“ Er berichtete, dass während der Sommerpause das Foyer mit einer digitalen Beschilderung ausgestattet und die Steuerungsanlage der Bühnenmaschinerie saniert wurde. In diesem Zusammenhang dankte er dem Bezirksverband Pfalz als Träger des Pfalztheaters für seine „große Unterstützung“. Für die neue Saison kündigte er an, dass der Spielplan genügend Chancen biete, Aufmerksamkeit beim Publikum zu erregen, wofür er „gutes Gelingen, viel Erfolg und Freude“ wünschte.

Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder ging auf die „große Reputation des Pfalztheaters“ in der Öffentlichkeit ein, die auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurückgehe. Es sei gelungen, „völlig neue Akzente zu setzen“, wobei er besonders das Tanztheaterprojekt „Begegnungen“ zu Verdis „Requiem“ hervorhob, das ein „herausragendes Erlebnis für das Pfalztheater, die Stadt, die Region und alle Mitwirkenden“ geboten habe. Was die finanzielle Situation anbelange, sei es dem Bezirksverband Pfalz gelungen, nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Land eine „tragfähige Lösung“ für das Theater zu finden, das er als „kulturellen Leuchtturm“ bezeichnete.

Die Kaiserslauterer Bürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt erzählte vom Besuch einer „Aida“-Vorstellung in Verona und kam zu dem Schluss: „Wir brauchen uns angesichts der großartigen Qualität, die hier geliefert wird, nicht zu verstecken.“ Und Dr. Karl Josef Pieper, Theaterreferent im rheinland-pfälzischen Kulturministerium, wies darauf hin, dass die „unschöne Diskussion“, aus den Dreisparten-Häusern in Koblenz, Trier und Kaiserslautern eines zu machen, ohne Beteiligung des Landes geführt worden sei. Die Landesregierung setze sich dafür ein, dass alle drei Dreispartenhäuser erhalten blieben. Michael Krauss, Vorsitzender der Freunde des Pfalztheaters, freut sich auf das „wahrhaft breite Repertoire“ der neuen Spielzeit und dass der Freundeskreis, der das Pfalztheater in seiner Arbeit unterstütze, seine Mitgliederzahl auf fast 600 gesteigert habe. Am Samstag, 14. September, wird die neue Spielzeit ab 14 Uhr mit dem traditionellen Theaterfest eingeläutet, das zahlreiche attraktive Programmpunkte und einen Tag der offenen Tür bis spät in die Nacht bietet (Eintritt frei).