Überraschungsgast und 15 Minuten kreative Pause

Künstlerstammtisch und Gesprächsreihe „Auf den Punkt gebracht“ im mpk

Diskussion und inhaltlicher Austausch: Dr. Heinz Höfchen im Gespräch mit Sophie Casado 2016

(Foto und © mpk)

Diskussion und inhaltlicher Austausch: Dr. Heinz Höfchen im Gespräch mit Sophie Casado 2016 (Foto und © mpk)

All diejenigen, die sich in einer zwanglosen, geselligen Runde über Ideen und Projekte und die Leidenschaft Kunst austauschen wollen, sind am Dienstag, 18. Juli, um 18 Uhr im Foyer des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, richtig beim Künstlerstammtisch. Das Museum bietet Künstlern und allen anderen Kunstinteressierten eine offene Plattform, die der Diskussion und dem inhaltlichen Austausch dient. Die Moderation übernimmt Heinz Höfchen,  Leiter der Graphischen Sammlung, der zu diesen Abenden regelmäßig Gäste aus allen Bereichen der Kunstszene einlädt. Junge Nachwuchskünstler wie auch renommierte Maler, Plastiker oder Graphiker, Galeristen, Museumsleute oder Kunstvermittler waren in der seit Sommer 2008 laufenden, beliebten Veranstaltungsreihe schon zu Gast. Die Themen sind so vielfältig wie das Spektrum der Gäste. Erwartet wird für diesen Termin ein Überraschungsgast. Neue „Künstlerstammtischler“ sind herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Tags darauf, am Mittwoch, 19. Juli, ab 12.30 Uhr befasst sich Jessica Neugebauer vom mpk in der Gesprächsreihe „Auf den Punkt gebracht“ unter dem Titel „Beseelt, eine Werkbetrachtung in der Ausstellung ‚nzaul d’auter (irgendwo anders)‘“ mit ausgewählten Skulpturen von Walter Moroder (Eintritt frei). Tradition und Innovation spiegeln sich in einem rätselhaft anmutigen Körperausdruck der Skulpturen von Walter Moroder. Sujet seines Werks ist der menschliche Körper. In der Kurzführung werden zwei Skulpturen näher beleuchtet: „Ancuni“ zeigt dabei nur einen Teil des menschlichen Körpers – nämlich den Kopf; als zweites Werkbeispiel geht es um die Skulptur „Se teni“, die in der Ausstellung sowie als Außenplastik auf der Treppe des Museums zu finden ist. Walter Moroder zeigt mit seinen skulpturalen Wesen nuancenreiche Facetten des menschlichen Körpers. Doch wo befinden sich diese Wesen? Sind sie anwesend oder abwesend? Viele der ausgestellten Werke scheinen in sich zu ruhen und innerlich von etwas erfüllt zu werden, das sich dem Betrachter letztendlich nicht erschließt. Beseelt und ganz bei sich stehen oder sitzen die meist weiblichen Figuren. Der Künstler hat dabei seine eigene Formensprache entwickelt, die gemeinsam in knappen 15 Minuten entdeckt und besprochen wird.