Von der lieblichen Pfalz

Ausstellung in der Pfalzbibliothek zur Landschaft in der Literatur

Bilder ergänzen die Ausstellung: Willi Deutschmanns „Wasgaulandschaft" (Leihgabe der Theysohn-Stiftung)

Bilder ergänzen die Ausstellung: Willi Deutschmanns „Wasgaulandschaft" (Leihgabe der Theysohn-Stiftung)

Unter dem Motto „Lieblich bist du, o Pfalz“, ein Ausspruch des Pfälzer Dichters Friedrich Aulenbach aus dem 19. Jahrhundert, zeigt die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, eine Ausstellung zur Landschaft in der Literatur. Sie wird am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr mit einem Vortrag zum „Schönen Bild der Pfalz in der Literatur“ von dem Landauer Schriftsteller Wolfgang Diehl eröffnet. Der ausgewiesene Kenner der Pfalz und ihrer Literatur nimmt die Zuhörer auf eine literarische Reise durch die Jahrhunderte mit, auf der er zeigt, wie einheimische und auswärtige Schriftsteller die pfälzische Landschaft schilderten. Die ausgewählten Beispiele ergeben ein vergnügliches Potpourri, das der Autor mit eigener Prosa und Lyrik würzt.

Sanfte Weinberge, tiefe Wälder, mächtige Burgen – die Landschaft in der Pfalz ist vielfältig und anregend. Immer wieder hat sie Reisende in ihren Bann gezogen und Einheimische in ihrer Heimatliebe gefestigt. Die Ausstellung zeigt bis 30. Juni, wie bekannte und weniger bekannte Schriftsteller ihrer Begeisterung Ausdruck geben. Von der Darstellung durch Matthäus Merian über Schilderungen in verschiedenen Jahrhunderten zu Beschreibungen und Lyrik von heute reichen die Beispiele der Dichtkunst. Es kommen berühmte Menschen zu Wort wie Hutten, Goethe und Hölderlin, Mundartdichter wie Fritz Claus, Lina Staab und August Becker sowie heutige Schriftsteller wie Gerd Forster, Wolfgang Schwarz und Peter Neumann. Die Pfalzbibliothek Kaiserslautern ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.pfalzbibliothek.de.