Welttag der seelischen Gesundheit

Schlaf und Traum in Kunst und Kreativarbeiten

Im Atelier: Kunsttherapeutin Elisabeth Moser (links) bespricht mit einer jungen Patientin eine entstehende Kreativarbeit.

Im Atelier: Kunsttherapeutin Elisabeth Moser (links) bespricht mit einer jungen Patientin eine entstehende Kreativarbeit.

Ausstellungseröffnung im Pfalzklinikum am 10. und Workshop am 17. Oktober

Klingenmünster. Farbintensive Bilder des international bekannten Künstlers Vladimir Smahtin werden zurzeit im Schlafzentrum des Pfalzklinikums gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung am 10. Oktober um 13 Uhr – am Welttag der seelischen Gesundheit – wird der in Ludwigshafen lebende Künstler nach Klingenmünster kommen. Der Ärztliche Direktor Uwe Pfeiffer und René Berton, stellvertretender Geschäftsführer, laden alle, die an guter Kunst, erholsamem Schlaf und schönen Träumen interessiert sind, herzlich ein.

Die Einführung ins Thema übernimmt die Internistin Alija Schuscharina für das Team des Interdisziplinären Schlafzentrums. Sie freut sich ganz besonders, dass es durch Kooperation mit anderen Abteilungen gelungen ist, den Menschen der Region zwei besondere Angebote machen zu können.

Zum einen wird der ausstellende Künstler gemeinsam mit der Kunsttherapeutin Elisabeth Moser einen Workshop für bis zu zwölf Frauen und Männern leiten, die selbst Kreativarbeiten zum Thema „Optimistische Fläche“ gestalten möchten. Der Workshop findet am 17. Oktober von 13.30 bis 16 Uhr statt. Es ist ein Unkostenbeitrag von 30 Euro zu zahlen. Die entstehenden Werke können anschließend auf den Ausstellungsfluren des Hauptgebäudes gezeigt werden. Anmeldungen zum Workshop im Atelier der Kunsttherapie werden während der Ausstellungseröffnung entgegengenommen.

Zum anderen wird die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen die Vernissage-Besucher mit alkoholfreien Cocktails verwöhnen. „Wir möchten mit diesem Projekt den Menschen, die uns besuchen etwas andere Möglichkeiten eröffnen sich mit ihrer ganz individuellen seelischen Gesundheit kreativ auseinander zu setzen“, sagt Dr. Sylvia Claus, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Alle beteiligten Abteilungen gehören zu dieser Klinik, die sie gemeinsam mit Pflegedirektorin Julitta Hinz und Pflegedienstleiter Gerd Wagner führt. Gerade die Berufsgruppe der Pflege weiß aus langjähriger Erfahrung: „In einer entspannten Atmosphäre kommt man leicht mit anderen ins Gespräch und kann sich auch zu persönlichen Anliegen austauschen“, so Hinz und Wagner. Schlaflabor-Leiter Dr. Hans-Günter Weeß betont die wichtige Rolle der Selbsthilfegruppen, mit denen das Team eng zusammenarbeitet. Vertreter der Selbsthilfe werden am 10. Oktober ebenfalls anwesend sein.

Die Ausstellung im Schlafzentrum ist bis Jahresende zu sehen, jeweils freitags von 13 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung.

Die Ausstellung im Hauptgebäude wird voraussichtlich ab Ende Oktober täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet sein.