Werke aus dem Depot neu gesehen

Kunst(früh)stück im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Mit neuem Blick: Stahlplastik ohne Titel von Gisela Kleinlein von 1998 und Michael Kidners „Wave Multiple“ an der Wand von 1965 bis 1970

Mit neuem Blick: Stahlplastik ohne Titel von Gisela Kleinlein von 1998 und Michael Kidners „Wave Multiple“ an der Wand von 1965 bis 1970

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) lädt am Sonntag, 27. Januar, um 11 Uhr beim Kunst(früh)stück mit Dr. Annette Reich dazu ein, Werke aus dem Depot neu zu entdecken. Das Haus wurde 1874 als Gewerbemuseum gegründet und beherbergt Kunstwerke aus der Zeit des 15. bis 21. Jahrhunderts. Ein Konvolut von Landschafts- und Genredarstellungen des 19. Jahrhunderts kam durch eine Schenkung des aus Landstuhl stammenden Münchner Hofrats Joseph Benzino in das Museum des Bezirksverbands Pfalz. Es markiert den Beginn der seither stetig wachsenden Gemäldesammlung. Bis heute bildet die Landschaft als Motiv einen wichtigen Sammlungsschwerpunkt und wird in den Räumen der Dauerausstellung zusammen mit weiteren Themen, wie zum Beispiel dem „Menschenbild” präsentiert. Informelle, konkrete und abstrakte Malerei runden das Ausstellungskonzept ab. Hinzu kommen unter anderem bedeutende Beispiele aus der Skulpturensammlung, die zum größten Teil aus Werken des 20. Jahrhunderts besteht.

Was es zudem in den Sammlungsbeständen zu entdecken gilt, zeigt die Ausstellung „Aus dem Depot” – Werke des mpk neu gesehen, die vom 26. Januar bis 24. Februar im Erdgeschoss gezeigt wird. Verborgenes kommt ans Licht. Neues, so noch nie Gesehenes, und Bekanntes treten in einen spannungsvollen Dialog. Bei einem Streifzug offenbart sich auf faszinierende Art und Weise die Vielfalt der Schätze des mpk. Im Anschluss erwartet die Gäste wie gewohnt ein vielseitiges Buffet und es besteht die Möglichkeit, über Gesehenes und Gehörtes miteinander ins Gespräch zu kommen. Um verbindliche Anmeldung mit Vorauskasse bis 18. Januar unter der Telefonnummer 0631 3647-201 oder per Mail (info@pfalzgalerie.bvpfalz.de-) wird gebeten; Kulturprogramm inklusive Frühstücksbüffet kostet 15 Euro pro Person; Kinder zahlen 6 Euro und Familien (zwei Erwachsene mit Kindern bis 12 Jahre) 35 Euro.