Zukunft im Blick

Betrachtungen in Ton und Wort beim KUNST(früh)STÜCK im mpk

Walter Moroder

Walter Moroder

„Les Deux“ – das sind Annette Heckmann mit ihrer Klarinette und Christine Rutz mit ihrem Cello – haben für das KUNST(früh)STÜCK am Sonntag, 24. April, um 11 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) ein variantenreiches musikalisches Programm zusammengestellt, mit dem sie auf drei Kunstwerke der ständigen Sammlung Bezug nehmen.

Die ausgewählten Frauendarstellungen verbindet ein in die Ferne gerichteter, Zukünftiges erwartender Blick der Figuren. Zu der 2014 entstandenen Skulptur „Drap“ von Walter Moroder hat Annette Heckmann eigens ein Musikstück komponiert, das den Ausdruck der geheimnisvollen weiblichen Figur und ihr in Falten gelegtes Gewand musikalisch interpretiert. Zudem spielen die Musikerinnen Jean-Michel Damase (1928–2013). Klassisch-Romantisches von François Devienne (1759–1803), Gábor Kerek (geboren 1971) und Franz Tausch (1762–1817) erklingt zu dem Gemälde „Atropa Belladonna“ von Gabriel von Max aus dem Jahr 1887. Die musikalische Matinee endet mit temperamentvoll feurigen Werken der jungen spanischen Cellistin Georgina Sánchez (geboren 1983) in Auseinandersetzung mit der Skulptur „Ladybird“ von Kiki Smith aus dem Jahr 2001. Die Leiterin der Gemälde- und Skulpturensammlung, Dr. Annette Reich, erläutert Wissenswertes zu den Kunstwerken, die zu den herausragenden Exponaten der Museumssammlung gehören.

Im Anschluss an die Darbietung lädt ein Frühstücksbuffet im Foyer des Museums zum Verweilen ein. Die Gäste können in lockerer Atmosphäre untereinander ins Gespräch kommen, sich über Gehörtes und Gesehenes austauschen. Der Preis beträgt für Erwachsene 15 Euro, für Kinder sechs Euro und Familien (zwei Erwachsene mit zwei Kindern bis zwölf Jahre) 35 Euro. Eine Anmeldung im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern ist erforderlich unter der Telefonnummer 0631 3647-201. Karten sind ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich oder können unter info@mpk.bv-pfalz.de

Annette Heckmann, geboren und aufgewachsen nahe Kaiserslautern, studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, danach Klarinette in künstlerischer Ausbildung bei Prof. Peter Löffler an der Frankfurter Musikhochschule. Seit August 2007 ist sie als Gymnasiallehrerin tätig und musiziert in verschiedenen Gruppierungen als Klarinettistin. Daneben komponiert sie seit 2012 für diverse kammermusikalische Besetzungen und Chöre.

Christine Rutz studierte Violoncello an der Musikhochschule Trossingen und der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Orchestererfahrung sammelte sie im SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern. Derzeit spielt sie in verschiedenen Kammermusikbesetzungen und unterrichtet Cello an der Musikschule Kuseler Musikantenland und der Kreismusikschule Kaiserslautern.