Zur Geschichte des Pfälzer Pferde- und Motorradsports

Verlängerte Öffnungszeiten des Instituts am Vortragsmittwoch

Pferderennen haben lange Tradition in Haßloch: Plakat von 1922 – schon 1902 studierte dort der bekannte Pfälzer Tiermaler Otto Dill die Bewegungsabläufe der Pferde

„Von Altrip bis Zweibrücken – Geschichte des Pferde- und Motorradsports auf Pfälzer Rennbahnen“ – so lautet der Titel des Vortrags von Sebastian Knoll-Jung am Mittwoch, 2. April, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Pferderenn- und Motorradbahnsport verbinden die gemeinsam genutzten Sportstätten. Zwischen Altrip und Zweibrücken finden sich zahlreiche Rennbahnen für eine oder beide Sportarten. Das Spektrum der dort ausgetragenen Rennveranstaltungen reicht vom Trachtenrennen auf dem Volksfest bis zu Weltmeisterschafts-Läufen. Dabei sind die Bahnen nicht nur Stätten der sportlichen Leistungsmessung, sondern zugleich auch immer Orte der Geselligkeit. So bilden die „Rennfeste“ ein Spezifikum der Pfälzer Sportgeschichte. Der Landauer Referent beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der Rennbahnen aus historischer Perspektive und stellt die Verbindung von Sportgeschichte, Region und Raum her. Es zeigt sich, dass die Pfalz auch abseits ihrer wohl bekanntesten Sportstätte „Betzenberg“ eine vielfältige Sportlandschaft besitzt, die es zu entdecken und zu erforschen gilt.

Erstmals bietet das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde am ersten Mittwoch im Monat, an dem ein Vortrag stattfindet, verlängerte Öffnungszeiten bis 19 Uhr an. Ansonsten können historisch Interessierte und Forscher die Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz am Kaiserslauterer Benzinoring 6 montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr besuchen.