Zwischen den Welten

Finissage mit Symposium zu Hans Hofmann

Furiose Malerei: Hans Hofmanns Gemälde „The Call“ von 1958

Furiose Malerei: Hans Hofmanns Gemälde „The Call“ von 1958

Mit einem Symposium zum Thema „Zwischen den Welten“ endet am Sonntag, 16. Juni, um 11 Uhr die Hans Hofmann-Ausstellung im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk). Kaum ein Zweiter bearbeitet die Leinwand derart in einer technischen und zugleich farblichen Vielfalt wie der Deutschamerikaner Hans Hofmann (1880-1966). Mit seiner furiosen Malerei sowie mit seinen berühmten Kunstschulen nahm er wesentlichen Einfluss auf zahlreiche Künstler wie Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Lee Krasner, Philip Guston, Robert Motherwell oder Barnett Newman. Hofmann zählt zu den wichtigen Impulsgebern des Amerikanischen Abstrakten Expressionismus. In den USA gefeiert, ist er in Deutschland nahezu unbekannt. Über die Zusammenhänge und Gründe diskutieren Experten der deutsch-amerikanischen Kunstentwicklung nach 1945, und zwar Lucinda Barnes, Chief Curator, University of California, Berkeley Art Museum & Pacific Film Archive, Berkeley, Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin des mpk, Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste, Berlin, und Dr. Tobias Lander, Kunstgeschichtliches Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.