„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ des Anne-Frank-Zentrums Berlin kommt nach Ludwigshafen. 

Gastgeber sind die Anne-Frank-Realschule plus und das Theodor-Heuss-Gymnasium in der gemeinsamen Aula, Freiastraße 10, Ludwigshafen.

In Form einer PDF-Broschüre finden Sie hier verlinkt allgemeine Infos zur Ausstellung, die in einen historischen und einen aktuellen Teil gegliedert ist. 

Laufzeit: Mo, 06. – Di, 28.05.2019

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do: 08.00 – 17.00 Uhr

Fr: 08.00 – 15.30 Uhr 

So 12.05.: 11.00 – 18.00 Uhr

So 19.05. & 26.05.: 11.00 – 16.00 Uhr

peer guide führungen

mit jugendlichen durch die ausstellung

Eine sogenannte „Peer Guide“ Führung kann  kostenfrei bei der Anne-Frank-Realschule Plus gebucht werden. Für eine solche Führung sollte man ca. 2 Stunden einplanen. 

Hier führen eigens dafür ausgebildete Jugendliche durch die Ausstellung. Dieses Angebot richtet sich primär an Schulklassen (Altersempfehlung ab 15 J.), aber kann nach Absprache auch für andere Gruppen angeboten werden. Bei Interesse ist das Sekretariat der Anne-Frank-Realschule plus unter: Ausstellung@afrspluslu.de oder Tel. 0621  504 430 110 gerne ansprechbar.

Eine Handreichung zur Ausstellung speziell für Lehrer wird hier zur Verfügung gestellt. 

Ein weiteres kostenfreies Angebot für Schulen ist der Workshop „Wie hättest du entschieden?“ mit Autorin Marion Bischoff.  Die Anfrage nach einem Unterrichtsbesuch richten Sie bitte an den Bezirksverband Pfalz, Frau Pfenninger, unter a.pfenninger@bv-pfalz.de oder Tel 0631 36 47 166. 


rahmenprogramm zur ausstellung

Donnerstag, 11. April bis Freitag, 24. Mai

„Anwalt ohne Recht – Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933“ Ausstellung 

Frankenthal, Landgericht, Bahnhofstraße 33

Eröffnung ist am 11. April, die Verlegung von 9 neuen Stolpersteinen erfolgt am 12. April.

Info auf www.juden-in-frankenthal.de

Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr

Führung zum Thema Stolpersteine in Frankenthal

Referent: Rüdiger Stein

Treffpunkt vor der Zwölf-Apostel-Kirche, Carl-Theodor-Straße.

Eintritt frei.

Informationen: www.juden-in-frankenthal.de

 

In Frankenthal erinnern 78 Stolpersteine vor deren ehemaligen Häusern und Wohnungen an das Schicksal jüdischer Menschen. Alle Steine wurden von Bürgerinnen und Bürgern gespendet.

Bei Dauerregen entfällt der Rundgang. Veranstalter: Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal.

 

Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr

Führung zu den Jüdischen Friedhöfen in Frankenthal

Referent: Werner Schäfer

Treffpunkt ist vor der Trauerhalle des Städtischen Friedhofs, Eingang Wormser Straße.

Eintritt frei.

Informationen: www.juden-in-frankenthal.de

Führung über die beiden Jüdischen Friedhöfe. 1820 erwarb die jüdische Gemeinde Frankenthal auf der Ostseite des städtischen Friedhofes ein Grundstück zur Anlage eines ersten eigenen Friedhofes. Das älteste Grab wurde 1826 angelegt. Auf dem Friedhof sind noch 130 Grabsteine erhalten.

Bei Dauerregen entfällt der Rundgang. Veranstalter: Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal.

Sonntag, 5. Mai, 17 Uhr

Führung zu Juden in der Innenstadt Frankenthal

Referent: Herbert Baum

Treffpunkt Gedenkplatz (Spielplatz) Glockengasse.

Eintritt frei.

Informationen: www.juden-in-frankenthal.de

Die Jüdische Gemeinde Frankenthal wurde um 1785 gegründet. Im Jahr 1900 lebten hier 371 Juden, das waren rund zwei Prozent. 1933 begann die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankenthal. Mit der Deportation der 39 verbliebenen Kinder, Frauen und Männer 1940 nach Gurs endete die Geschichte der Jüdischen Gemeinde. Heute leben wieder Menschen jüdischen Glaubens in Frankenthal. Referent: Herbert Baum.

Bei Dauerregen entfällt der Rundgang. Veranstalter: Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal.

Montag, 6. Mai, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ 

Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums & der Anne-Frank-Realschule Plus

Ludwigshafen, Freiastraße 10

Eintritt frei.

Es begrüßen Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, die gastgebenden Schulleiter und Patrick Siegele vom Anne Frank Zentrum, Berlin.

Ein Rundgang mit Peer Guides gibt Einblick in die Ausstellung.

Dienstag, 7. Mai, 15 – 17 Uhr

„Als die Bücher brannten und sie die Dichter verbannten“. Ludwigshafen liest aus verbrannten Büchern

Ludwigshafen, Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48

Am 7. Mai 1933 fielen bei einer öffentlichen Kundgebung der Hitlerjugend 56 Bücher aus den Beständen der Ludwigshafener Volksbücherei den Flammen zum Opfer. Verbrannt wurden in ganz Deutschland Bücher von Autoren wie Lion Feuchtwanger, Thomas Mann, Anna Seghers, Kurt Tucholsky, Erich Kästner und auch Mascha Kaleko.
Lesen Sie mit! Jetzt melden unter: info@lu-stolpersteine.de

Veranstalter: Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Dienstag, 7. Mai, 19 Uhr

Vortrag über jüdisches Leben in Ludwigshafen

Referent: Dr. Stefan Mörz, Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen

In der Ausstellung, Eintritt frei.   

Von ihrer Gründung ab haben jüdische Mitbürger das Wachsen der jungen Handels- und Industriestadt Ludwigshafen begleitet. Als hervorragende Architekten und Stadtplaner, Förderer von Kultur und Bildung, weltbekannte Mediziner, Gründer der BASF und namhafte Chemiker sowie als erfolgreiche Groß- und Einzelhändler waren sie präsent und erwarben sich große Verdienste. Nach 1900 bot die Stadt verfolgten Juden aus Osteuropa Schutz und Lebensunterhalt. Dr. Stefan Mörz hat 2015 mit anderen Autoren eine umfassende Darstellung zur Geschichte der „Juden in Ludwigshafen“ verfasst.

Sonntag, 12. Mai, 14-18 Uhr

Thementag mit Konzert der Band SHAIAN 

In der Ausstellung, Eintritt frei. 

Öffnung der Ausstellung ab 11 Uhr.

 

Ein Nachmittag mit toller Musik, sympathischen Künstlern aus verschiedensten Ländern, einem leckeren, internationalen Buffet und natürlich der Möglichkeit, die Ausstellung von jungen „Peer Guides“ vermittelt zu bekommen. Der beste Termin, um die Anne Frank-Ausstellung zu erleben! 

Mehr zur Band auf www.shaian.de

Montag, 20. Mai, 19 Uhr

Lesung „Die Briefe der Gretl Drexler“

mit Roland Paul und Hannelore Bähr.

Neustadt, Friedrichstr. 36, Kulturverein „Wespennest“ 

Eintritt frei.

Der Historiker Roland Paul hat in seinem 2017 erschienenen
Buch „Pfälzer Juden und ihre Deportation nach Gurs“ über das Schicksal von über 1.500 Frauen, Männern und Kindern berichtet, die in das Lager im Süden Frankreichs kamen. Unter ihnen war auch Gretl Drexler, geborene Metzger aus Landau, deren Ehemann aus einer alten Pirmasenser Familie stammte. Sie schrieb
zahlreiche Briefe aus Gurs an ihre Tochter und ihre Schwester, die 2014 in Buchform herausgegeben wurden. (mit Hannelore Bähr, Pfalztheater, und Roland Paul, Arbeitsstelle für Juden in der Pfalz des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde)

Dienstag 21. Mai, 18 Uhr

Lesung „Die Briefe der Gretl Drexler“

mit Roland Paul und Hannelore Bähr.

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, Domplatz 4

Eintritt frei.

siehe Eintrag für den 20. Mai

Donnerstag, 23. Mai, 18.30 Uhr

Filmvorführung zu Anne Frank

Ludwigshafen, Matthäuskirche Volkerstraße 13
Eintritt frei

Um 18.30 stellt sich „Ludwigshafen setzt Stolpersteine“ e. V. mit einem Kurzfilm vor. Gezeigt wird „Koffer gepackt und überlebt“ über die Ludwigshafener Jüdin Ursula Michel, die als Mädchen mit ihrer Familie aus ihrer Heimatstadt nach England flüchten musste. Im Anschluss daran folgt um 19 Uhr ein Hauptfilm (wird noch bekannt  gegeben) 

Montag, 27. Mai, 19 Uhr

Lesung „Die Briefe der Gretl Drexler“

mit Roland Paul und Hannelore Bähr.

Ludwigshafen, Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63 

Eintritt frei.

siehe Eintrag für den 20. Mai

Montag 27. Mai, 19.30 Uhr

ARTES extra: Anne Frank.

Ein Programm des Theodor-Heuss-Gymnasiums

In der Ausstellung, Eintritt frei

 

Die seit einigen Jahren am Theodor-Heuss-Gymnasium stattfindenden ARTES-Abende bieten den Fächern Bildende Kunst, Musik, Darstellendes Spiel und Deutsch ein Forum, bei dem die verschiedensten Produkte aus Unterricht und Arbeitsgemeinschaften präsentiert werden können. Dieser ARTES extra-Abend zu Anne Frank bezieht erstmals auch das Fach Geschichte ein.

Die Thematik bietet vielfältige Anknüpfungspunkte, um sich mit dem Nationalsozialismus im Allgemeinen und mit dem Umfeld auseinander zu setzen, das zu Schicksalen wie dem Anne Franks führte.

Seien Sie gespannt darauf, welche Wege und Ausdrucksmittel Schülerinnen und Schüler finden, um Zugänge zu einer Thematik zu finden, die leider von bedrückender Aktualität ist.

Dienstag, 28. Mai, 11 Uhr 

„Jugend ohne Gott“ 

nach Ödon von Hórvath.

Gastspiel des Chawwerusch-Theaters

Frankenthal, Wormser Str. 109, „Theater Alte Werkstatt“

Eintritt frei.

Um Anmeldung beim „Theater Alte Werkstatt“ wird gebeten unter  Telefon 06233 / 354 826

Ein 34-jähriger Lehrer unterrichtet im „Dritten Reich“ Geschichte und Geographie. Aus seiner Sicht ist die junge Generation verroht und scheint kein Gewissen mehr zu haben. Doch er fragt sich: „Was vermag der Einzelne gegen alle?“ und bleibt stumm. Zusammen mit seiner Schulklasse fährt er in ein vormilitärisches Zeltlager. Dort wird ein Schüler erschlagen im Wald gefunden. Schnell wird ein mutmaßlicher Mörder gefasst. Der Lehrer aber weiß mehr und beginnt nach dem wahren Täter zu forschen…

Dieser literarische Stoff aus dem Jahr 1937 wird in Form einer Hörspiel-Performance gezeigt und ist besonders für ein jüngeres Publikum geeignet.

Mittwoch, 29. Mai, 10 Uhr

„Jugend ohne Gott“

nach Ödon von Hórvath.

Gastspiel des Chawwerusch-Theaters

Ludwigshafen DAS HAUS, Bahnhofstraße 30

Eintritt frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter  Telefon 0621 504-2943
bzw. monika.schill@ludwigshafen.de

 

 

Information siehe Eintrag 28. Mai

ihr weg zur ausstellung

Zugang zur Ausstellung in der gemeinsamen Aula erfolgt über das Theodor-Heuss-Gymnasium.

Navi-Adresse: Freiastraße 10, Ludwigshafen. 

Anreise mit ÖPNV: ab LU Hauptbahnhof ca. 10 min Fußweg über die Brücke (Wendeltreppe führt hinauf, diese sehen Sie beim Verlassen des Bahnhofs rechterhand). 

 

 

 

Herzlichen Dank unseren Förderern