Über die Pfalz der 20er Jahre

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte in Kaiserslautern

„Der politische Katholizismus in der Pfalz während der 1920er Jahre" – diesem Thema ist der Vortrag des jungen Historikers Mathias Hüther aus Hessheim am Mittwoch, 7. Januar, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6, gewidmet (Eintritt frei). Die Pfalz war in den 1920er Jahren durch klare Abgrenzungen zwischen den Angehörigen verschiedener Konfessionen und Milieus gekennzeichnet. Im politischen Bereich dominierten zunächst die liberalen Parteien, ab 1928 zunehmend die Nationalsozialisten. Die starke katholische Minderheit wurde im Kaiserreich von der Zentrumspartei vertreten. Im Herbst 1918 gründete sich die Bayerische Volkspartei, der sich alle pfälzischen Aktiven des Zentrums anschlossen. Erst 1924 entstand eine pfälzische Sektion der Deutschen Zentrumspartei.