Über Salier, Sickinger und Hexen

Vortragsreihe des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Die Salier im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde: Plakat zur gleichnamigen Großausstellung im Historischen Museum der Pfalz (10. April bis 30. Oktober)

Salier, Sickinger, Revolutionäre, Fußballer und Hexen geben sich in den kommenden Monaten im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde ein Stelldichein und sorgen für ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. An fünf Abenden beleuchten Historiker in Kaiserslautern am Benzinoring 6 jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr ein spannendes Thema der Zeit- und Regionalgeschichte. Der Eintritt zu allen Vorträgen, die in Kooperation mit dem Historischen Verein Kaiserslautern stattfinden, ist frei.

„Die Salier – Macht im Wandel“ lautet das Thema am 2. Februar. Sabine Kaufmann, Kuratorin der gleichnamigen Großausstellung, die das Historische Museum der Pfalz in Speyer am 10. April eröffnet, gibt einen Einblick in das Konzept der Schau und stellt einzigartige Exponate aus salischer Zeit vor. Im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung stehen die dramatischen Lebensläufe der salischen Herrscher und die bahnbrechenden Neuerungen, die sie mit ihrer Politik in Gang setzten.

Am 2. März berichtet Dr. Hans-Joachim Kühn aus dem saarländischen Düppenweiler über „Franz von Sickingen an Saar, Mosel und Maas“. Der ehemalige Leiter des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Karl Scherer, beschäftigt sich am 6. April mit der „Pfalz im Revolutionsjahr 1793“. Unter dem Titel „Für Einheit und Anerkennung“ stellt der Kaiserslauterer Dr. Christian Könne am 4. Mai die Fußballspiele des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Wismuth-Karl-Marx-Stadt in den Jahren 1956 und 1957 vor. Schließlich berichtet Rolf Übel aus Bad Bergzabern am 1. Juni über die „Hexenverfolgung in der Südpfalz".