Bernhard Kukatzki wird 60

Direktor der Landeszentrale für politische Bildung gehörte 15 Jahre dem Bezirkstag Pfalz an

Wurde im Dezember mit dem Wappenschild des Bezirksverbands Pfalz geehrt: Bernhard Kukatzki (links) mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder

Wurde im Dezember mit dem Wappenschild des Bezirksverbands Pfalz geehrt: Bernhard Kukatzki (links) mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Bernhard Kukatzki, aus Schifferstadt feiert am 10. Oktober seinen 60. Geburtstag. Insgesamt gehörte er dem Bezirkstag Pfalz 15 Jahre an, und zwar von 1984 bis 1994 als Vertreter der Grünen und von 2014 bis 2019 als SPD-Mitglied. In der zurückliegenden Wahlperiode war er Vorsitzender des Beirats für Gedenkarbeit. Dem Ausschuss für Gedenkarbeit und Demokratieförderung gehört er auch in dieser Wahlperiode als bürgerschaftlicher Vertreter an. Darüber hinaus engagierte er sich im Ausschuss für das Biosphärenreservat Pfälzerwald, im Ausschuss für Kunst und Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde sowie im Werkausschuss LUFA/Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und Umwelt. Im Dezember ehrte ihn der Bezirksverband Pfalz für seine langjährigen Verdienste um die Pfalz mit dem Wappenschild.

1960 in Speyer geboren, legte Bernhard Kukatzki dort 1980 sein Abitur ab und studierte nach dem Zivildienst von 1983 bis 1990 Politikwissenschaft, Geschichte und Jüdische Studien an der Universität in Landau und an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. In den 1990er Jahre war er als freier Journalist und Autor tätig. In die SPD trat er 1997 ein. 2002 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Frank-Loeb-Instituts an der Universität Landau, danach war er zehn Jahre lang für die Vorderpfalz als zuständiger Geschäftsführer für den SPD-Landesverband tätig. Von 1986 bis 1989 sowie von 1999 bis 2014 war er Mitglied im Stadtrat in Schifferstadt – außerdem von 1989 bis 1994 Beigeordneter. Darüber hinaus gehört er dem Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises seit 1984 mit Unterbrechung mehr als 20 Jahre an; von 2016 bis Sommer 2019 war er als Erster Kreisbeigeordneter Stellvertreter des Landrats und übte das Amt des Sozial- und Jugenddezernenten aus. Vom 19. Dezember 2014, als er für die ausgeschiedene Abgeordnete Hannelore Klamm nachrückte, bis Mai 2016 engagierte er sich im rheinland-pfälzischen Landtag. 2017 übernahm er die Leitung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Mainz. Der Kenner der jüdischen Geschichte der Pfalz hat sich mit zahlreichen regional- und lokalgeschichtlichen Veröffentlichungen über die Pfalz hinaus einen Namen gemacht.