Biedermeier und Romantik

Gespräch in der Dauerausstellung des mpk

1821 gemalt: Johann Christian von Mannlichs Werk „Kirche am See“ (Foto: mpk © mpk)

Um „Biedermeier und Romantik“ geht es in einem Gespräch in der Dauerausstellung am Mittwoch, 3. November, um 12.30 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. Das 19. Jahrhundert war ein Zeitalter der Gegensätze und Spannungen: Die Nachwirkungen der Französischen Revolution hatten zum endgültigen Bruch mit traditionellen Lebens- und Gesellschaftsmodellen geführt. Gleichzeitig kündigte die industrielle Revolution weitere massive Veränderungen der Kultur, der Gesellschaft, des Einzelschicksals an. In diesem Spannungsraum formten sich die Strömungen der Romantik und des Biedermeier – beide auf den ersten Blick anti-modern, rückwärtsgerichtet, weil sehr skeptisch gegenüber einer ungewissen Zukunft. Das mpk zeigt in seiner Ständigen Ausstellung einige Objekte aus dieser Zeit der Verunsicherung. Bei der Kurzführung bringt Dr. Sören Fischer die Frage auf den Punkt, ob sich diese Verunsicherung in den Werken selbst widerspiegelt. Es gelten neben der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) mit dem entsprechenden Nachweis die Abstands- und Hygieneregeln.