Demokratieprojekt und Zwangsarbeit

Sitzung des Ausschusses für Gedenkarbeit und Demokratieförderung in Frankenthal

Zur Arbeit gezwungen: Ausländische Arbeiter in der Ludwigshafener Chemiefabrik Giulini, etwa 1942 (Foto: Stadtarchiv Ludwigshafen)

Der Ausschuss für Gedenkarbeit und Demokratieförderung unter Vorsitz von Felix Schmidt erhält in seiner Sitzung am Freitag, 26. November, um 10 Uhr in der Aula des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation in Frankenthal, Holzhofstraße 21, im Gebäude neun im ersten Obergeschoss zunächst einen Bericht des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder über die aktuelle Lage im Bezirksverband Pfalz. Anschließend beraten die Gremienmitglieder den Haushalt für 2022. Den Projekttag „Mean it – mein es! Es lebe die Meinungsfreiheit“ stellt Simone Voss an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern vor. Andreas Dietz vom Gedenkausschuss des Pfalzklinikums in Klingenmünster berichtet von der Gedenkveranstaltung, die an die Evakuierung der Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster am 10. September 1939 erinnerte. Das Forschungsprojekt „Zwangsarbeit in Zweibrücken“ präsentiert Dr. Gertrud Schanne-Raab vom Arbeitskreis, der dieses Thema in der westpfälzischen Stadt untersucht. Zum Schluss geben Dr. Christian Decker vom Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde und Ulrich Burkhart, Archivar des Bezirksverbands Pfalz, einen Sachstandsbericht zum Projekt „Zwangsarbeit in der Pfalz von 1939 bis 1945. Internierung – Einsatzorte – Repression“ und erläutern, was im kommenden Jahr hierzu geplant ist. Interessierte müssen sich aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen zur Sitzung bis 25. November um 10 Uhr anmelden unter Telefon 0631 3647-121 oder u.huber@bv-pfalz.de. Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) mit entsprechendem Nachweis.