Der Pfalzpreis – Bedeutung und Resümee des Kunstpreises

Vortrag von dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder im mpk

Blick in die Ausstellung zum Pfalzpreis 2018: Arbeiten von Maria Trezinski (links) und Irmgard Weber (Foto und © mpk)

Im Rahmen der Reihe „Klangfarben“, die der Freundeskreis des mpk regelmäßig veranstaltet, beschäftigen sich der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder und Dr. Heinz Höfchen mit dem renommierten Pfalzpreis für Bildende Kunst, am Dienstag, 30. Oktober, um 18 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. Dabei stehen „Bedeutung und Resümee des Kunstpreises“ im Fokus. Die Ausstellung zur Vergabe des diesjährigen Pfalzpreises läuft seit dem 20. September im mpk. Zur Förderung und Pflege der Bildenden Kunst in der Pfalz schreibt der Bezirksverband Pfalz alle zwei Jahre den Pfalzpreis für Bildende Kunst aus, der jeweils abwechselnd in den Sparten Malerei, Plastik sowie Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien vergeben wird. Dem kulturellen Leben werden damit Impulse verliehen und durch Leistungsanerkennung Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen ermutigt und bestärkt. Technische und inhaltliche Qualität, Aktualität, Kreativität und Innovation sind dabei ausschlaggebende Kriterien. Seit 2010 wird neben dem Hauptpreis auch ein Nachwuchspreis ausgeschrieben. Die Richtlinien der Preisvergabe sehen entweder einen persönlichen Bezug der Teilnehmer zur Pfalz vor, oder dass ein sachlicher Zusammenhang mit der Pfalz aus der Arbeit hervorgeht. Vergeben wird der Pfalzpreis seit 1953, erster Preisträger war der aus Kaiserslautern stammende und damals in Rom lebende Maler Heinrich Steiner. In der nun bereits 65-jährigen Geschichte des Preises wurde er so bedeutenden, der Pfalz verbundenen Künstlern, wie beispielsweise Karl Bohrmann (1958), Michael Croissant (1959) oder Franz Bernhard (1975), zugesprochen. Der Eintritt beträgt neun Euro, für Mitglieder des Freundeskreises sieben Euro. Anlässlich des 150. Geburtstags von Max Slevogt widmet sich die Klangfarben-Reihe der „Kunst aus der Pfalz“.