Digitale historische Forschung

Mitarbeiter verstärkt Instituts-Team

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde (von links): Direktorin Dr. Sabine Klapp, Barbara Schuttpelz (Volkskunde), Dr. Maximilian Lässig (Digital Humanities) und Dr. Christian Decker (Geschichte) (Foto: IPGV)

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV) in Kaiserslautern hat seit kurzem einen neuen Mitarbeiter: Dr. Maximilian Lässig verstärkt das Team um Direktorin Dr. Sabine Klapp und kümmert sich um den neuen Bereich der „Digital Humanities“, der digitalen historischen Forschung. Der Historiker wurde an der Universität Trier mit einer ideengeschichtlichen und biographischen Arbeit zur deutschsprachigen Aufklärung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts promoviert. Danach war er an der Universitätsbibliothek Trier als Informationsspezialist in dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Digitalisierungsprojekt „Dietrich online“ angestellt, das Zeitschriftenaufsätze und Zeitungsartikel in einer Datenbank erfasst. Bei dieser Arbeit konnte er praktische Erfahrungen mit der Digitalisierung und computergestützten Erschließung kulturwissenschaftlicher Bestände sammeln und sich unter anderem intensiv mit den Möglichkeiten der optischen Texterkennung alter und schlecht gescannter Drucke beschäftigen. Daneben war er mit der Konzipierung eines neuen Digitalisierungsprojektes sowie einer virtuellen Ausstellung zum topographischen Werk Matthaeus Merians betraut. Zum Instituts-Team gehören außerdem Barbara Schuttpelz, die für den Bereich der Volkskunde zuständig und Stellvertreterin von Dr. Sabine Klapp ist, sowie Dr. Christian Decker, der sich um den Bereich Geschichte kümmert.