Farbpsychologie und -wirkung

Gespräch in der mpk-Sonderausstellung „Labyrinth der Farben“

Ein Meer von Blau: Nicole Heinzels Gemälde „#2/131“ von 2011 (Foto: Gunther Balzer © Privatsammlung Berlin)

Zu einem Gespräch in die interaktive Sonderausstellung „Labyrinth der Farben“ lädt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, am Dienstag, 23. April, um 18 Uhr ein. Sabrina Wilkin greift das Thema „I feel blue – Farbpsychologie und -wirkung“ auf. Im Jahr 1947 entwickelte der Schweizer Psychologe und Philosoph Max Lüscher einen Persönlichkeitstest. Anhand der Auswahl von Farben im Zusammenhang mit verschiedenen Fragen werden psychologisch relevante Charaktereigenschaften der Probanden bestimmt. Farbpsychologie spielt auch in der heutigen Gesellschaft eine große Rolle. Versteht man Farben und ihre Wirkung, versteht man es auch, eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Wie verschiedene Künstler die Macht der Farben nutzen, steht im Fokus des Rundgangs.

Wählt man ein Blau-Grün beim sogenannten „Lüscher-Test“, so kann daraus ein gewisses Selbstvertrauen abgeleitet werden, während bei der Wahl von Grau oder Schwarz eine Störung im Persönlichkeitsbild angenommen wird. Wie viel Wahrheit in dieser Art der Farbpsychologie steckt, kann in der Ausstellung getestet werden. Die Teilnehmerminnen und Teilnehmer können herausfinden, ob Rot tatsächlich aggressiv macht, sie bei Blau ruhiger wirken und Braun wirklich ihre Kreativität hemmt.