Golden Girl entwirft DFB-Meisterschale

Gespräch und kurze Kunstpause im mpk

Als junge Meisterin in Essen um 1924/25: Elisabeth Treskow (Foto: Gertrud Hesse, © Rheinisches Bildarchiv)

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) hat mit der Goldschmiedin Elisabeth Treskow eine neue Ausstellungreihe gestartet, die sich mit herausragenden Kunsthandwerkerinnen beschäftigt. Kuratorin Dr. Svenja Kriebel greift in ihrem Gespräch am Dienstag, 2. Juli, um 18 Uhr in der beeindruckenden Schau die Frage „Was heißt hier Golden Girl?“ auf. Der Titel der neuen Reihe zitiert mit einem Augenzwinkern den Grundgedanken einer witzigen amerikanischen Fernsehserie, die in den 1990er Jahren in Deutschland ausgestrahlt wurde: Vier ältere Damen gehen ungeheuer komisch mit ihrem Alltag um und greifen dabei ganz nebenbei mit Durchsetzungskraft soziale Themen auf. Was im Einzelnen dazu gehörte, mit welchem unbeugsamen Geist insbesondere Frauen im 20. Jahrhundert ihr Handwerk verfolgten und wodurch Elisabeth Treskow zum „Golden Girl – No. 1“ wurde, ist Thema der Abendführung.

Am nächsten Tag, Mittwoch, 3. Juli, bringt Svenja Kriebel um 12.30 Uhr die Meisterschale des Deutschen Fußballbundes (DFB) in 15 Minuten auf den Punkt. Die Meisterschale, die dem Gewinner der deutschen Fußballmeisterschaft seit 1949 verliehen wird, ist die Krönung des Erfolgs eines jeden Erstligisten. So wird jährlich die Übergabe dieses berühmten Wanderpokals von tausenden Fans gefeiert. Nur die beste Bundesliga-Mannschaft hat das Glück, die Ehrenschale des Deutschen Fußball-Bundes am Ende der Saison in Händen halten zu können. Doch woher die Meisterschale kommt, wie sie eingeführt wurde und wer den deutschen Meisterschaftspokal geschaffen hat, erfahren die Besucherinnen und Besucher in der kurzen Kunstpause am Mittag (Eintritt frei). Die Ausstellung „Golden Girls – No. 1“ ist bis 8. September im mpk, Museumsplatz 1, dienstags von 11 bis 20 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Weitere Informationen unter www.mpk.de.