„Handarbeit und Kunst“ auf den Punkt gebracht

Kurze Kunstpause am Mittag in der Tanaka-Ausstellung im mpk

Aus Lack auf Hanf gestaltet: Nobuyuki Tanakas „Imaginary Skin III“ von 2016 (Foto: Gunther Balzer, © Nobuyuki Tanaka)

In der Reihe „Auf den Punkt gebracht“ unternimmt Dr. Svenja Kriebel am Mittwoch, 5. Dezember, ab 12.30 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, ein Kurzgespräch in der Tanaka-Ausstelllung zum Thema „Handarbeit und Kunst“. Der Eintritt ist frei. Dabei geht sie der Frage nach, ob man Handarbeit spüren kann. „Makellos“ ist eine der vielen Umschreibungen der Lackskulpturen von Nobuyuki Tanaka, Perfektion in der Linienführung und im Einsatz der aufwendigen Lacktechnik. Und trotz der Exaktheit der Ausführung ist der Unterschied zu einem maschinell lackierten, mitunter gleichfalls kunstvoll geschwungenen Autoteil deutlich. Was den Unterschied ausmacht, erhellt sich kurz und bündig in der 15-minütigen Führung.

Am gleichen Tag bietet Dr. Heinz Höfchen wieder seine Publikumsberatung an. Wer Gemälde, Graphiken oder Plastiken als Erbstücke oder Dachbodenfund zu Hause hat und wissen will, ob es sich hierbei um Kunst oder Krempel handelt, sollte sich am Mittwoch, 5. Dezember, von 14.30 bis 17 Uhr ins mpk begeben. Dr. Heinz Höfchen begutachtet bis zu fünf Objekte ohne Wertangabe und gibt Auskunft, was er darüber weiß. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Beratungsgebühr beträgt fünf Euro.