Hans Hofmann und die Münchner Kunstszene um 1900

Vortrag im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Tuschezeichnung von Hans Hofmann: „Nude Study“, um 1928 (Foto: Kim Keever © The Renate, Hans and Maria Hofmann Trust; ARS, New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Zu einem Vortrag über „Hans Hofmann und die Kunstszene in München um 1900“ lädt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, am Dienstag, 24. Juli, um 18 Uhr ein, der im Rahmen der Sonderausstellung „Hofmanns Wege. Frühe Zeichnungen 1989 bis 1937“ stattfindet. Über Hans Hofmanns (1880-1966) Anfänge als Künstler liegen nur wenige gesicherte Informationen vor. Nachdem er einen großen Teil seiner Jugend in München verbracht hatte, besuchte er dort vermutlich ab 1898 private Zeichenschulen. Hofmann lernte in einem kulturell lebendigen Klima: Um die Jahrhundertwende galt München als Kunststadt, in der sich neben der Akademie zahlreiche private Malschulen und Künstlergruppierungen gebildet hatten. Künstler wie Wassily Kandinsky und Alexej Jawlensky zogen zum Studium in die Stadt, Franz Marc studierte seit 1900 an der Akademie.

Dr. Henrike Hans von der Neuen Galerie, Kassel, macht sich auf die Suche nach Spuren von Hans Hofmann in der Münchner Kunstszene um 1900 und wirft einen Blick auf seine Rückkehr nach München 1915, nachdem er zehn Jahre in Paris gelebt hatte. Über Hofmanns um 1898 in München entstandene Modellstudien hat die Kunsthistorikerin einen Textbeitrag im Katalog zur aktuellen Sonderausstellung verfasst. Der 208 Seiten starke, umfassend illustrierte deutsch-englische Katalog mit Texten von Britta E. Buhlmann (Direktorin mpk), Henrike Hans (Kunsthistorikerin, Kassel), Mindy Friedman, Chika Jenkins und Sila Ulug (Studentinnen des Hunter College of the City University of New York) ist in der Edition Cantz erschienen. Er kann zum Preis von 24,80 Euro an der Museumskasse erworben oder unter www.mpk.de online bestellt werden. Der Eintritt zum Vortrag beträgt sechs Euro.