Hörgeschädigte Kinder auf „Museumsreise“

Koprojekt und Ausstellung des Pfalzinstituts und der Pfalzgalerie

Mit dem menschlichen Körper beschäftigten sich mehrere Klassen des Pfalzinstituts für Hörsprachbehinderte in der Pfalzgalerie Kaiserslautern. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler aus Frankenthal mit Werken im Museum des Bezirksverbands Pfalz auseinander und setzten ihre Eindrücke kreativ um. Ein Kurs der Malschule betrachtete zunächst Wilhelm Lehmbrucks „Weiblichen Torso", danach gestalteten die Kinder unter dem Motto „Verwandlungsprozess eines menschlichen Körpers in eine Pflanzenform" Monotypien, das heißt Drucke, die zugleich Unikate sind. Eine weitere Gruppe nahm Reliquienbüsten aus dem 16. Jahrhundert ins Visier und fertigte Heiligenfiguren.

Die Werke der Kinder sind bis zum 7. Juni in der Pfalzgalerie in Kaiserslautern zu sehen. Danach werden sie vom 10. Juni bis 6. Juli im Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte (Augustin-Violet-Schule) in Frankenthal, Holzhofstraße 21, gezeigt. Dort findet auch die Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 10. Juni, um 14.45 Uhr, im Foyer des Neubaus statt. Dr. Hiltrud Funk, Direktorin des Pfalzinstituts, und Dr. Annette Reich, stellvertretende Direktorin der Pfalzgalerie, stellen das Kooperationsprojekt vor.