Im Gespräch mit dem Philosophen Jacques Derrida

Neue Reihe in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern

Französischer Philosoph: Jacques Derrida (Joel Robine, AFP)

„Philosophie vor Ort. Mit einem Philosophen im Gespräch“ heißt eine neue Reihe der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern unter Leitung von Prof. Dr. Karen Joisten, die in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, jeweils an einem Samstag im Mai, Juni und Juli stattfindet (Eintritt frei; Parkplätze im Hof, Einfahrt Schubertstraße). Beim ersten Gespräch am 19. Mai von 10 bis 13 Uhr geht es um den französischen Philosophen Jacques Derrida (1930-2004), das Gespräch führt Dr. Nicole Thiemer. Derrida gilt als Begründer und Hauptvertreter der Dekonstruktion. Sein Werk beeinflusste maßgeblich die Philosophie und Literaturwissenschaft in Europa und den USA in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Hauptwerken zählen „Die Stimme und das Phänomen“ (1967), „Grammatologie“ (1967), „Die Schrift und die Differenz“ (1967) und „Randgänge der Philosophie“ (1972).

Philosophen schreiben Bücher, die nur auf den ersten Blick trocken sind. Denn es ist spannend, sie zu lesen, in ihre Welt einzutauchen und sie auf unsere Zeit zu beziehen – Schritt für Schritt. Die Veranstaltungsreihe bietet die Gelegenheit, miteinander offen und kritisch einen Textauszug eines bedeutenden Philosophen zu durchdenken und zu besprechen (neben Derrida Platon am 9. Juni und Nietzsche am 14. Juli) und damit eine lebendige Begegnung mit Gedanken ermöglichen, die die Menschheit schon seit Jahrtausenden von Jahren und immer wieder aufs Neue bewegt haben. Jeweils ein Mitglied des Instituts für Philosophie der TU Kaiserslautern wird auf einen Philosophen mit Hilfe eines Textauszuges aus einem seiner Werke eingehen, um dann im gemeinsamen Gespräch mit Interessierten in der Philosophie gedanklich unterwegs zu sein. Auf Anfrage werden die Textauszüge per Post oder elektronisch zugesandt: Elke Fuchs-Falkenbury, Telefon 0631 205-4614, e.fuchs-falkenbury@sowi.uni-kl.de.