Intensität und Rhythmus

Gespräch in der Ausstellung „Malte Spohr – Aufzeichnungen“

Mit Farb- und Bleistift auf Bütten gezeichnet: Malte Spohrs „sw III 0“ von 2015 aus Berliner Privatbesitz (Foto: Paul Schöpfer, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Ein Gespräch in der Ausstellung „Malte Spohr – Aufzeichnungen. Arbeiten von 1994 bis 2018“ mit Jessica Neugebauer findet am Dienstag, 27. Februar, um 18 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, statt. Malte Spohrs Zeichnungen scheinen auf den ersten Blick widersprüchlich. Obwohl sie abstrakt sind, wecken die Formen im Betrachter Erinnerungen: Luftaufnahmen von Inselgruppen, Wolken am Himmel oder Satellitenaufnahmen. Im Rundgang durch die Ausstellung werden ausgewählte Werke Spohrs gemeinsam betrachtet und besprochen; außerdem wird auf die Technik und den Arbeitsprozess des Künstlers eingegangen. Spohr setzt mit dem Lineal präzise Linien parallel auf strukturiertes Büttenpapier. Durch verschiedene Abstände, Frequenzen und Intensitäten entstehen Werke, die das Sehen des Betrachters herausfordern: Fangen die Linien an, sich vor dem inneren Auge zu bewegen?