Karl-Heinz Seebald wird 70

Rockenhausener Bürgermeister gehört seit fast 20 Jahren dem Bezirkstag Pfalz an

Seit 30 Jahren Bürgermeister der Stadt Rockenhausen: Karl-Heinz Seebald04.07.2014 Foto: Reiner Voß / view - die agentur

Karl-Heinz Seebald, Bürgermeister der Stadt Rockenhausen, feiert am 6. Juni seinen 70. Geburtstag. Dem Bezirkstag Pfalz gehört der Kommunalpolitiker seit 1999 an und ist seither dort stellvertretender Faktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Er engagiert sich seit 19 Jahren im Bezirksausschuss und im Verwaltungsrat des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie, seit fast zehn Jahren im Ausschuss für Kunst, Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde und war von 1999 bis 2009 Mitglied im Werksausschuss LUFA/Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und Umwelt und von Juli 2004 bis Mai 2017 im Aufsichtsrat der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, deren Mehrheitsaktionär der Bezirksverband Pfalz ist.

Karl-Heinz Seebald wurde 1948 in Pirmasens geboren. Nach seinem Abitur in Kaiserslautern und dem Wehrdienst in Zweibrücken studierte er Jura an den Universitäten Mainz und Freiburg. 1977 machte er das zweite Staatsexamen und ließ sich als Rechtsanwalt nieder. 1988 wurde er zum Bürgermeister der Stadt Rockenhausen gewählt, 1992 zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rockenhausen; dieses Amt bekleidete er bis zu seiner Pensionierung Ende 2013. Darüber hinaus engagierte sich Seebald in zahlreichen Ehrenämtern, so war er von 1992 bis 2015 Vorsitzender des Kreisverbandes Rockenhausen des Deutschen Roten Kreuzes und von 2002 bis 2014 Vorsitzender des Musikkreises Donnersberg. Er war auch Mitglied im Vorstand der Pfalztouristik. Dem Vorstand des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz gehört er seit 1994 an. Als Vorsitzender betätigt er sich in der Kahnweiler-Gedenkstiftung der Stadt Rockenhausen, die den Nachlass von Daniel-Henry Kahnweiler (1884-1979) betreut und erweitert sowie bildende Künstler fördert, indem sie alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Kahnweiler-Preis international auslobt.