Landschaften

Feiertagsführungen im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Neue Farb- und Formensprache: Max Pechsteins Gemälde „Am Jadebusen“ von 1910 (Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

An beiden Pfingsttagen gibt es im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, jeweils eine Führung um 15 Uhr. Am Sonntag, 20. Mai, stehen die Landschaften von Hans Hofmann im Blickpunkt, die Dr. Claudia Gross erläutert. In Hans Hofmanns (1880-1966) graphischem Frühwerk sind zahlreiche Landschaftsansichten zu finden. Einige davon entstanden im französischen Saint Tropez und zeigen immer denselben Bildausschnitt in unterschiedlichen zeichnerischen Bearbeitungen. Mal handelt es sich um eine schnelle Skizze, mal um eine detailliert ausgearbeitete Zeichnung. Während es sich bei den in Europa entstandenen Werken um Studien und Experimente zu Fragen der Form und Bildstruktur der Moderne handelt, sind seine in Kalifornien entstandenen Skizzen eher die intuitive Wiedergabe einer außergewöhnlichen Landschaft. Am Montag, 21. Mai, erläutert Yolanda Guastaferro den Expressionismus anhand interessanter Beispiele. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsteht die neue Stilrichtung des Expressionismus. Repräsentative Vertreter fanden sich zu Künstlervereinigungen wie „Der Blaue Reiter“ oder „Die Brücke“ zusammen. Sie entwickelten gemeinsam eine neue Farb- und Formensprache, um avantgardistische Ideen ausdrücken zu können. Bereits der Name, vom lateinischen „expressio“ (Manifestation, Ausdruck) abgeleitet, bezeichnet die Absicht der Vertreter dieses Stils, die Darstellung der konkreten Realität aufzugeben, um stattdessen eine subjektive Realität zu zeigen.