Lichtbotschaften

Gespräch in der Sonderausstellung des mpk

In der Sonderausstellung „Finale. Director’s Cut“ zu sehen: Leiko Ikemura „Scoop“ von 2000/01 (Foto: mpk, Gunther Balzer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)

„Lichtbotschaften“ stehen im Mittelpunkt des Gesprächs am Dienstag, 7. Dezember, um 18 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, mit Kuratorin Dr. Annette Reich. „Der Horizont ist zwar wie eine Linie zu sehen, aber es gibt sie nicht. Und doch ist sie in der Tat die schönste Linie“, sagt die international bedeutende japanische Malerin und Plastikerin Leiko Ikemura, die zwischen ostasiatischer und abendländischer Kultur vermittelt. In diesem Sinne versteht sie sich als Grenzgängerin. „Scoop“, 2000/01 in Öl auf Jute gemalt, heißt ihr Gemälde, das sich im Bestand des mpk befindet und derzeit in der Sonderausstellung „Finale – Director’s Cut“ zu sehen ist. Zwei mädchenhafte Wesen, dicht beieinander, schweben hinter einem Lichtband in einem dunklen, nicht näher bezeichneten, grenzenlosen Raum, quasi im Schutze der Nacht. An- und Abwesenheit manifestieren sich auf eine faszinierende, poetische Art und Weise in der das Überirdische auslotenden Malerei. Es gilt die 2G-Regel.