Möglichkeiten der zukünftigen Landnutzung

LUFA-Bundesverband tagt in Speyer

Landwirtschaft der Zukunft: die LUFA Speyer betreibt auf dem Rinkenbergerhof ein Versuchsfeld (Foto: Bezirksverband Pfalz)

Den „Optionen für die zukünftige Landnutzung“ widmet sich der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) auf seinem Kongress vom 14. bis 16. September in Speyer, der coronabedingt als Hybridveranstaltung stattfindet, an der man präsentisch und digital teilnehmen kann. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit 300 bis 400 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Eine Anmeldung ist unter http://vdlufa-kongress2021.streavent.de/ möglich. Weitere Infos finden sich unter www.vdlufa.de.

Die Plenarveranstaltung beginnt dienstags um 14 Uhr mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Franz Wiesler, wissenschaftlicher Direktor der LUFA Speyer und langjähriger VDLUFA-Präsident, sowie Grußworten von Uwe Feiler, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Staatsministerin Daniela Schmitt vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, Bezirkstagsvorsitzendem Theo Wieder und Dr. Gerhard Bedlan von der Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittel-, Veterinär- und Agrarwesen. Sodann beschäftigt sich Prof. Dr. Harald Grethe von der Humboldt-Universität Berlin in seinem Vortrag mit „Ernährung und Landwirtschaft in Deutschland: Auswirkungen auf die Agrarmärkte und Flächennutzung im Ausland“, Thomas Graner vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn mit den „Anforderungen des Klima- und Naturschutzes an die Landnutzung“ und Prof. Dr. Enno Bahrs mit der „Zukünftigen Nutzung unserer Agrarflächen – Möglichkeiten und Grenzen neuer landwirtschaftlicher Anbausysteme“.

Am Mittwoch geht es beim gemeinsamen Workshop mit anschließender Podiumsdiskussion von 8.30 bis 13 Uhr um die Perspektiven des ökologischen Landbaus für die globale Nahrungsmittelbereitstellung, die Grünlandnutzung mit Tieren, die Waldnutzung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Interessen, die Alternativen zur Lebensmittelerzeugung mit Tieren und um Modelle für die Integration von Tier- und Pflanzenproduktion. Donnerstags werden von 8.30 bis 17 Uhr in öffentlichen Sitzungen Beiträge aus den Bereichen pflanzliche sowie tierische Produktion, Futtermittel, Saatgut und Analytik in Form von Online-Vorträgen präsentiert.