Neues für Burgenfreunde

Grenzüberschreitendes Burgensymposion in Lembach

Imposante Anlage: Hardenburg bei Bad Dürkheim (Foto: Manfred Czerwinski)

Das traditionsreiche grenzüberschreitende Burgensymposion findet am 3. und 4. September im elsässischen Lembach statt. Wie gewohnt beleuchten namhafte Historiker, Bau- und Kunsthistoriker sowie Archäologen die historische, baugeschichtliche, militärische, wirtschaftliche und soziale Bedeutung von Burgen in der Pfalz und im Elsass. Das Symposion beginnt am Freitag um 15 Uhr mit einer Besichtigung der Frönsburg (Treffpunkt mit Parkmöglichkeit gegenüber dem Sportplatz am östlichen Ortseingang von Niedersteinbach an der Straße D 3). Die Tagung beginnt um 19 Uhr in Lembach im Salle de la Mairie, 1, rue de Bitche, mit begrüßenden Worten von Bürgermeister Charles Schlosser, Institutsdirektor Dr. Theo Schwarzmüller, Bernard Weigel vom Cercle d’Histoire et d’Archéologie de l’Alsace du Nord und Rüdiger Mertens von der Deutschen Burgenvereinigung. Im sich daran anschließenden Festvortrag beschäftigt sich Charles Schlosser mit den Burgruinen bei Lembach und erläutert, wie die Gemeinde versucht, sie aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken und touristisch aufzuwerten.

Am Samstag stehen ab 9.30 Uhr sieben Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen auf dem Programm: Achim Schmidt aus Koblenz stellt am Vormittag seine überregionale Studie „… celsoribus castris… – Spätrömische Höhensiedlungen zwischen Rheinland und Nordvogesen" vor, Dr. Pia Heberer aus Mainz beschreibt „Die Hardenburg und ihr Ausbau zum Residenzschloss" und Dr. Jacky Koch aus Séléstat erläutert die Ausgrabung eines Ritterhauses in Chatenois. Nach der Mittagspause geht Dr. Jean-Jacques Schwien aus Strasbourg auf die Burgen in der Franche-Comté ein, beleuchtet Dr. Christel Bernard aus Kirkel die Kachelöfen auf Burg Kirkel, widmet sich Silvina Martin aus Heidelberg der Wasserversorgung auf den Felsenburgen der Nordvogesen und informiert Dr. Hans-Joachim Kühn aus Saarbrücken über Bauunterhaltung und Ausbau hinterpfälzischer Burgen im Spiegel spätmittelalterlicher Rechnungen.

Die Teilnahme an der Tagung, die gegen 17.30 Uhr endet, ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Benzinoring 6, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-303, Fax 0631 3647-324, info@institut.bv-pfalz.de. Ein ausführliches Programm ist dort erhältlich und steht im Internet unter www.pfalzgeschichte.de (Nachrichten) zum Herunterladen zur Verfügung.