Pariser Parallelwelten?

Vortrag und Lieder aus den 1910er und 1920er Jahren von Paris bis Berlin

Schüler und Freund von Henri Matisse: Hans Purrmann mit Mathilde Vollmoeller-Purrmann auf Korsika im Jahr 1912 (Foto: Hans Purrmann Archiv München)

In der Reihe „Klangfarben – Musik und bildende Kunst“ laden die Freunde des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, am Dienstag, 28. November, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit Liedern zu „Pariser Parallelwelten?“ ein. Roman Zieglgänsberger beschäftigt sich mit „Henri Matisse zwischen Oskar Moll, Hans Purrmann und Alexej von Jawlensky“. Dazu bieten die Mezzosopranistin Carmen Seibel vom Staatstheater Saarbrücken und Anna Anstett am Klavier „Lieder aus den 1910er und 1920er Jahre von Paris bis Berlin“. Der Eintritt beträgt zehn Euro. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität empfiehlt sich eine Anmeldung unter Telefon 0631 3647-205 oder per Mail an anmeldung@mpk.bv-pfalz.de.

Paris in den 1910er Jahre war Anziehungspunkt für zahlreiche Künstler und Künstlerinnen. Henri Matisse hatte mit seiner aufsehenerregenden neuen Malweise die Kritiker empört, Maler und Malerinnen hingegen in den Bann gezogen. Dazu gehörten Hans Purrmann, Oskar Moll oder Alexej von Jawlensky. Roman Zieglgänsberger, Kustos am Museum Wiesbaden, zeichnet die Wege der drei Künstler, die zahlreiche Parallelen aufweisen, nach. Dabei geht er auch auf die Frage ein, ob sie sich in Paris überhaupt begegnet sind. Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin Carmen Seibel und die Pianistin Anna Anstett, die unter anderem für das Pfalztheater Kaiserslautern tätig ist, präsentieren ein ausgesuchtes Programm mit Werken von Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Francis Poulenc und Claude Debussy sowie Kurt Weill und schlagen damit die Brücke zwischen Rudolf Levys Wirkungsorten Paris und Berlin.