Pfälzischer Separatismus und NSDAP

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Der pfälzische Separatismus und dessen Missbrauch durch die NSDAP steht am Mittwoch, 6. Februar, im Mittelpunkt des Vortrags von Gerhard Gräber und Matthias Spindler im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Phänomen des Separatismus in der Pfalz ist vielschichtig: Ab 1926, als diese Strömung bereits keine reale politische Gefahr mehr darstellte, machten Hitlers pfälzische Parteigänger den Anti-Separatismus zum Wahlthema. Doch die hasserfüllte NS-Kampagne galt nur scheinbar den ehemaligen Separatisten der Autonomen Pfalz. Hauptzielscheibe waren in Wirklichkeit pfälzische Amtsträger der demokratischen Parteien, die nun mit nachträglichen Separatismus-Vorwürfen überhäuft wurden – eine Instrumentalisierung des hochemotional besetzten Themas, der die Erfolge nicht versagt blieben. Die beiden Referenten sind ausgewiesene Kenner der pfälzischen Separatistenzeit und ihrer Folgen.