„Pfälzisches Burgenlexikon“ jetzt komplett

Vierter Band beschließt mehrjährige Forschungsarbeit

Vor zahlreichem Publikum präsentierte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder im barocken Anwesen der Sektkellerei Schloss Wachenheim den vierten und letzten Band des "Pfälzischen Burgenlexikons". Die Ausgabe beschreibt in zwei Teilbänden 202 Burgen der Pfalz von O bis Z. "Das Pfälzische Burgenlexikon ist sicher eines der größten Vorhaben, das das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde jemals realisiert hat", würdigte Wieder das interdisziplinäre Nachschlagewerk. "Die Burgen der Pfalz besitzen große Anziehungskraft und sind dadurch auch ein wichtiger Standortfaktor für den Tourismus", stellte er fest. Diesen Schatz zu hüten und weiterzuentwickeln sei ein wichtiges Anliegen des Bezirksverbands Pfalz. Deutschlandweit gehöre das Burgenlexikon zu den größten seiner Art, sagte Institutsdirektor Dr. Theo Schwarzmüller. Er dankte insbesondere den insgesamt fast 100 Autoren verschiedener Fachrichtungen für ihre Beiträge zu der Gemeinschaftsleistung.

Die Gesamtausgabe des Pfälzischen Burgenlexikons habe alle 555 Burgen der Pfalz und der benachbarten Gebiete erfasst, beschrieben und erforscht, so der Burgenexperte Jürgen Keddigkeit, der zusammen mit Ulrich Burkhart und Rolf Übel das umfangreiche Nachschlagewerk herausgegeben hat. Sie dankten dem Bezirksverband Pfalz, der die notwendigen personellen wie auch finanziellen Bedingungen für das langjährige Projekt geschaffen habe.

1999, 2002 und 2005 waren die ersten drei Bände des Pfälzischen Burgenlexikons erschienen. Band I porträtiert 103 Burgen von A bis E, Band II 117 Burgen von F bis H und Band III 133 Burgen von I bis N. Jeder Band kostet 39,80 Euro und ist im Buchhandel sowie beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Benzinoring 6, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-304, Fax 0631 3647-324, info@institut.bv-pfalz.de, www.pfalzgeschichte.de (dort unter "Publikationen"), erhältlich.