CHAUSSEE (Heft 40)

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Von Macht und Ohnmacht

Die neue Ausgabe der Chaussee, der pfälzischen Literatur- und Kulturzeitschrift, widmet sich dem Thema „Von Macht und Ohnmacht“ in über 20 belletristischen und Sachbeiträgen namhafter Autorinnen und Autoren. Zu allen Zeiten wussten sich die „Ohnmächtigen“ mit dem Rücken an der Wand zu wehren, etwa wenn sie – wie im Bauernkrieg – zu Dreschflegel und Mistgabel griffen, wie im pfälzischen Nußdorf. Utopie blieb die Freiheit selbst in der Epoche der Aufklärung: ein „Nichtort“ also, von dem selbst große Aufklärer wie Paul-Henri Thiry d’Holbach ihre Vorstellungen nur „undercover“ kundtun konnten, ohne Kopf und Kragen zu riskieren. Dennoch waren diese Ideen ebenso wirkmächtig wie knapp 50 Jahre später die der Hambacher von 1832. Auch Henry David Thoreau hat Eingang in diese regionalen Literatur- und Kulturzeitschrift gefunden; das mag verblüffen, doch im Kontext mit dem Mainzer Anarchisten Rudolf Rocker wird Thoreaus Rolle als Vordenker eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur und als Vorreiter der Idee eines selbstbestimmten und herrschaftsfreien Zusammenlebens greifbar – Ideen, deren Geschichte kaum einer so populär zu Papier gebracht hat wie der 2009 verstorbene Wahlneustadter Horst Stowasser. In den hier präsentierten Auszügen seines Buches greift er weit zurück auf die Matriachatsforschung und mag damit vielen Leserinnen und Lesern Anlass geben, sich anarchistischer Literatur aus einem neuen Blickwinkel zu nähern. Das 148 Seiten starke Heft enthält auch eine Rezension sowie eine Auflistung zahlreicher Neuerscheinungen.

Außer dem Einzelheft ist das Abonnement mit zwei Ausgaben pro Jahr für zehn Euro frei Haus erhältlich und kann telefonisch unter 0631 3647-122 oder online bestellt werden.

Autor: Bezirksverband Pfalz (Hrsg.)

Erscheinungsjahr 2017 (Dezember)
ISSN 1436-1442
ISBN
Einheit  148 S., kart.