Die Anfänge der Europabewegung in der Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg

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Die Idee einer europäischen Verständigungspolitik und eines letztlich vereinten Europas gewann im gesellschaftlichen Diskurs der jungen Bundesrepublik nach 1945 immer mehr an Bedeutung. Besonders in der Pfalz als klassischem „Grenzland“ zu Frankreich konnte der Europagedanke – nach der Erfahrung von Krieg und moralischem Zusammenbruch – als positive Zukunftsvision zunehmend attraktiv erscheinen. Die vorliegende Untersuchung liefert auf breiter Quellenbasis nun erstmals eine detaillierte Darstellung der Gründungsphase der Europabewegung in der Pfalz – insbesondere der in ihrem Zentrum stehenden Europa-Union. Dabei zeichnet sie eine umfassende historische Gesamtschau, die nicht nur die ideologischen Grundlagen der Bewegung oder die anfangs von personellen und logistischen Schwierigkeiten dominierte Geschichte des Landesverbands der Europa-Union zeigt, sondern – mit Hilfe der Demoskopie – auch die Mentalität der Pfälzer Bevölkerung in der Adenauer-Zeit zu ergründen versucht. Abgerundet wird die Studie durch die Thematisierung der Rezeption der europäischen Idee in der damaligen Parteien- und Presselandschaft, außerdem bei den Kirchen und Gewerkschaften. Zahlreiche Kurzbiographien tragen zur konkreten Veranschaulichung bei. Es wird deutlich, dass – obschon kein Massenphänomen – die Europabewegung langfristig betrachtet durchaus ihren Anteil an der wachsenden öffentlichen Akzeptanz einer grenzübergreifenden europäischen Aussöhnung hatte.
(Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 27)

Autor: Walter Helfrich

Erscheinungsjahr 2013
ISSN 0936-7640
ISBN 978-3-927754-75-1
Einheit 774 S., mit zahlreichen Abb.
Artikelnummer: a2310aadecdc Kategorie: