Schwarzer Stahl vor Sandsteinfassade

Einweihung der Außenplastik „Berlin“ von Lon Pennock vor dem mpk

Vor dem mpk: Museumsdirektorin Dr. Britta E. Buhlmann und Lon Pennock bei der Einweihung seiner Stahlplastik „Berlin“

Als „wunderbare Chance“ bezeichnete Dr. Britta E. Buhlmann, Direktorin des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), die Einweihung der neuen Stahlplastik „Berlin“ des niederländischen Künstlers Lon Pennock vor dem Gebäude. Die eigens für das Museum im vergangenen Jahr geschaffene abstrakte, schwarz patinierte, 170 mal 170 Zentimeter große Stahlplastik des Künstlers erweitere die Sammlung der Kunstwerke im Außenbereich des mpk. Sie bestehe aus einem Quadrat und einem rechten Winkel, beides könne man theoretisch ineinanderschieben. „Das relativ minimalistische Stück korrespondiert in seiner klaren und strengen Form mit dem eher verspielten Museumsbau“, so Buhlmann. Durch die Unterstützung der Stiftung DutchArtWorks aus Amsterdam habe der Bezirksverband Pfalz das Werk für das Museum erwerben können. Die Plastik sei neben dem Werk „Horizontal Balance“ vor dem Rathaus die zweite Arbeit des Künstlers im öffentlichen Raum der Stadt Kaiserslautern.

1945 in Den Haag geboren, studierte Lon Pennock in den 1960er Jahren an der dortigen Königlichen Akademie der Bildenden Künste sowie anschließend an der École Nationale des Beaux-Arts in Paris. Von 1980 bis 1990 war er Direktor an der Akademie für Bildende Kunst und Formgebung (heute: Willem de Kooning Akademie) in Rotterdam. Im Jahr 2000 beteiligte er sich am Skulpturensymposion Rheinland-Pfalz. Der Künstler lebt und arbeitet in Den Haag und Tondorf in der Eifel.