Theodor Heuss-Ausstellung wird verlängert

Pfalzbibliothek erinnert an den ersten Bundespräsidenten

Blick in die Ausstellung über Theodor Heuss

Die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern verlängert ihre Ausstellung „Theodor Heuss und die Pfalz", die sie zum 125. Geburtstag des ersten Bundespräsidenten zusammen gestellt hat, bis 20. März. Heuss’ Mutter, Elisabeth Gümbel, stammte aus Wolfstein. Auch in anderen Teilen der Pfalz hatte Heuss Verwandte und verbrachte in seiner Jugend oft die Ferien in Trippstadt, Kallstadt, Speyer und Dahn. Der liberale Politiker und Publizist sprach unter anderem zum 100. Jahrestag des Hambacher Festes am 28. Mai 1932 in Neustadt. Die Ausstellung im Lesesaal beleuchtet unter anderem anhand von Autografen (Postkarten mit Autogrammen) aus der Sammlung von Hans Steinebrei, Briefen, Briefmarken mit dem Konterfei Heuss’ und Zeitungsartikeln schlaglichtartig auch die jetzt 60-jährige Geschichte der Bundesrepublik. Sehenswert ist auch ein Porträt, das Heuss von seiner Mutter gezeichnet hat.

Nach Voranmeldungen finden für Schulklassen und Gruppen Führungen durch die Ausstellung statt (Telefon 0631 3647-113). Literatur zum Thema kann kostenfrei ausgeliehen werden. Die Pfalzbibliothek, Bismarckstraße 17, ist montags bis mittwochs von 9 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr, dienstags zusätzlich bis 18 Uhr, donnerstags durchgehend von 9 bis 16.30 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet (Eintritt frei). Wer sich ausführlich über Theodor Heuss informieren möchte, findet im Internet unter www.pfalzgeschichte.de ein „Historisches Schlaglicht" von Dr. Theo Schwarzmüller, Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde.